Ansprechpartner_in für Kinder- und Jugendschutz

Für die Gefährdung des Wohles unserer Junghelfer_innen gilt es stets aufmerksam zu sein.

In Jugendverbänden verbringen sie einen großen Teil ihrer Freizeit. Daher haben Jugendverbände eine besondere Verantwortung für ihr Wohlergehen und ihren Schutz.

Dieser Verantwortung ist sich die THW-Jugend BEBBST bewusst, weshalb sie zum Thema Kinderschutz und Missbrauch für die THW-Jugend Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt eine Ansprechpartnerin und einen Ansprechpartner zur Verfügung stellt.

Anja Kolditz und Sascha Barnewske haben sich durch Schulungen auf dem Gebiet fortgebildet und gewährleisten eine kompetente Beratung. Beide beantworten allgemeine Fragen zum Thema, geben Ratschläge, leisten Hilfestellung in Verdachtsfällen und vermitteln an Hilfestellen. Sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene können sich hier (bei Bedarf auch anonym) Empfehlungen und Hilfe einholen. Die Kontaktaufnahme wird streng vertraulich behandelt und unterliegt der Verschwiegenheit.

 Ihre Erreichbarkeit ist unter nicht-wegsehen(at)thw-jugend-bebbst.de gewährleistet.

 Bei diesem Angebot handelt es sich um eine Beratung und Unterstützung. Die Einleitung einer strafrechtlichen Verfolgung durch die THW-Jugend ist nicht vorgesehen.

 

Das beiliegende PDF-Dokument "Nicht-weg-sehen" sollte in jedem OV hängen, um die Beratungsstelle bekannt zu machen. Bitte druckt es aus und hängt es gut sichtlich in den Räumen des OV und im Jugendraum aus.

Mehr Informationen zu dem Thema Kindeswohlgefährdung können in dem Informationsheft "Kinder- und Jugendschutz in Berlin" des Landesjugendrings Berlin, das über diesen Link bestellt werden kann, entnommen werden.

Poster für die OV

Infoblatt "nicht-wegsehen"


Hinweise:

Zum 1. Januar 2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten, welches eine Beantragung eines erweiterten Führungszeugnisses, auch für Ehrenamtliche, vorsieht.

Für bestimmte Tätigkeiten bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist entsprechend des Bundeskinderschutzgesetzes zu überprüfen, ob ein Eintrag über eine rechtskräftige Verurteilung wegen einer Straftat nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 180a, 181a, 182 bis 184f, 225, 232 bis 233a, 234, 235 oder 236 des Strafgesetzbuchs (SGB) vorhanden ist.

Bei der Bundesanstalt THW und in der THW-Jugend e.V. ist entsprechend dem § 72a SGB VIII jede Person von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auszuschließen, die entsprechend der oben angeführten Paragrafen rechtmäßig verurteilt ist.

Die Dokumentation soll zunächst über die „Liste zur Überprüfung der erweiterten Führungszeugnisse für Betreuer_innen“ (pdf-Datei) geführt werden. Gespräche über eine technische Realisierung in THWin werden derzeit geführt.

Vorlagen und Hinweise zum Erweiterten Führungszeugnis

Alle wichtigen Information und Vorlagen zum Erweiterten Führungszeugnis findet ihr auf der Seite der THW-Jugend e.V. unter diesem Link: 

Schutz der Kinder und Jugendlichen im THW